Brand Storyteller

Ich werde oft gefragt, was ich eigentlich genau mache. Und ich merke jedes Mal: Die ehrlichste Antwort ist nicht „ich schreibe Texte.“ Sondern: „Ich bin Brand Storyteller. Ich helfe Betrieben dabei, in Worte zu fassen, was sie wirklich sind und tun.“

Das klingt simpel. Ist es aber nicht immer, weil Brand Storytelling nicht für jeden passt. Und weil ich das lieber offen sage, bevor jemand Zeit und Geld investiert, der eigentlich gar nicht der richtige Kunde für mich ist.

Wann du einen Brand Storyteller brauchst

Du weißt, was du tust – aber nicht wie du es sagst.

Du kannst deinen Kunden vor Ort in fünf Minuten erklären warum du das machst, was du machst. Auf der Website steht davon nichts. Oder es klingt hölzern, aufgesetzt, nach jemandem der eben einen Text schreiben musste.

Genau das ist der Moment für einen Brand Storyteller.

Du klingst online wie alle anderen.

Öffne deine eigene Website. Lies den ersten Satz. Und dann frag dich: Könnte das auch von deinem direkten Mitbewerber sein?

Wenn die Antwort Ja ist – dann hast du eine Kommunikationslücke, die kein schönes Design schließen wird.

Du stehst vor einem Neustart.

Neues Angebot, neue Zielgruppe, neues Kapitel. In solchen Momenten passiert es leicht, dass man einfach weiterschreibt wie bisher – nur mit einem anderen Logo. Dabei wäre genau jetzt der richtige Zeitpunkt, den Kern neu zu formulieren.

Dein Herzblut steckt im Produkt – nicht im Text.

Winzer, Manufakturen, Handwerker: Der Fokus liegt auf dem, was man macht, nicht auf dem, was man darüber schreibt. Das ist gut so. Genau dafür gibt es jemanden wie mich.

Wann du keinen Brand Storyteller brauchst

Das ist der Teil, den ich bewusst reinschreibe. Weil ich mir langfristig lieber die richtigen Kunden wünsche als viele.

Wenn du noch nicht weißt, wer du bist und was du willst.

Brand Storytelling setzt voraus, dass da eine Geschichte ist, die freigelegt werden kann. Wenn ein Betrieb noch in der Orientierungsphase steckt – Zielgruppe unklar, Angebot schwankend, Ausrichtung offen – dann ist der Storyteller zu früh. Erst wenn der Kern steht, kann man ihn in Sprache übersetzen.

Wenn du ein austauschbares Massenprodukt verkaufst.

Nicht jedes Produkt hat eine Geschichte. Wer Standardware anbietet, die sich ausschließlich über den Preis unterscheidet, braucht keine Brand Story. Er braucht eine gute Vertriebsstrategie.

Wenn du lieber alles selbst machst.

Das ist vollkommen legitim. Manche Unternehmer wollen ihre Kommunikation selbst in der Hand haben – aus Überzeugung, aus Kostengründen oder weil sie es schlicht besser können. Ich habe Kunden erlebt, die das sehr gut hinbekommen. Für sie bin ich nicht die richtige Wahl.

Die eine Frage, die entscheidet

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du einen Brand Storyteller brauchst, stell dir diese Frage:

Was würde verloren gehen, wenn es deinen Betrieb nicht mehr gäbe?

Wenn dir darauf spontan eine Antwort einfällt, die über „ein Produkt weniger“ hinausgeht – dann hast du eine Geschichte. Und dann ist die Frage nur noch, ob sie schon so erzählt wird wie sie es verdient.

Wenn die Antwort schwerfällt – dann ist vielleicht der erste Schritt nicht ein Texter, sondern ein ehrliches Gespräch über den Kern des Betriebs.

Das mache ich übrigens auch.
Hier findest du meinen Kalender >>

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